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Freie, unfreie Jugend: Zwei erinnern sich an die FDJ

800px-FDJ_Fahne bearbeitetDie Begeisterungsfähigkeit der Jugend haben sich Diktaturen stets zu Nutze gemacht. In der DDR diente die „Freie Deutsche Jugend“ (FDJ) als einzig staatlich anerkannte und geförderte Jugendorganisation dazu, eine frühe Identifikation mit dem Staatssystem zu schaffen. Eine Mitgliedschaft in der FDJ war formal freiwillig – allerdings hatten Jugendliche, die sich der FDJ verweigerten, mit erheblichen Nachteilen bei Studien- und Berufswahl zu rechnen.

Annemarie Pester war begeisterte FDJlerin: Von 1983 bis 1989 fungierte die heute 58-Jährige als Leipziger Bezirksleiterin der FDJ. Mit elf28 spricht sie erstmals öffentlich über ihre Systemtreue und ihre Enttäuschungen:

Ansgar Müller entschied sich dafür, nicht Mitglied der FDJ zu werden. Der heute 77-Jährige kramte für elf28 in alten Fotos und erinnert sich an eine Jugend mit Hindernissen: